ABB tritt drei Klima-Initiativen bei

03. Juni 2021 10:11

Zürich - ABB hat sich auf drei Ziele der gemeinnützigen Organisation Climate Action verpflichtet: Der Konzern wird seine Flotte bis 2030 elektrifizieren, bis 2030 zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen beziehen und weitere Energiemanagementsysteme an seinen Standorten implementieren.

Der Automatisierungstechnikkonzern ABB ist drei Klimainitiativen beigetreten. Das gibt er in einer Medienmitteilung bekannt. Sie werden von der internationalen gemeinnützigen Organisation Climate Group angeführt. Seit ihrer Gründung 2003 hat die Organisation 300 multinationale Konzerne versammelt, die sich auf Klimaziele zur Einhaltung des Pariser Abkommens verpflichten und sich dabei gegenseitig unterstützen.

Die Initiative namens EV 100 (electric vehicles) hat zum Ziel, Elektromobilität bis 2030 zum neuen Normal zu machen. ABB plant, seine Flotte von mehr als 10'000 Fahrzeugen bis dahin zu elektrifizieren. ABB Schweden habe bereits damit begonnen, ABB Grossbritannien wolle dieses Ziel bereits 2025 erreichen.

Die Initiative RE 100 (renewable energy) bringt die einflussreichsten multinationalen Unternehmen zusammen, die zu 100 Prozent mit erneuerbaren Energien wirtschaften wollen. Diese Initiative führt Climate Action gemeinsam mit dem Londoner Carbon Disclosure Project (CDP) an. Laut Mitteilung verpflichtet sich ABB, dieses Ziel bis 2030 zu erreichen. In der Schweiz beziehe ABB seinen Strom bereits seit 2020 zu 100 Prozent aus erneuerbaren Quellen, konzernweit zu 32 Prozent .

In der Initiative EP 100 (energy productivity) schliesst sich eine wachsende Gruppe von Unternehmen zusammen, die ihre Energieeffizienz durch den Einsatz intelligenter Energiemanagementsysteme steigern wollen. Hier verpflichtet sich ABB, Energieeffizienzziele festzulegen und weitere Energiemanagementsysteme an seinen Standorten zu implementieren.

Darüber hinaus seien die unternehmenseigenen Reduktionsziele nun auch von der Science Based Targets-Initiative anerkannt worden. Sie habe bestätigt, dass sie mit dem 1,5 Grad-Szenario des Pariser Abkommens übereinstimmen. Dabei handelt es sich um eine Partnerschaft zwischen den Nichtregierungsorganisationen CDP, United Nations Global Compact (UNGC), World Resources Institute (WRI) und dem WWF. ABB habe sich auch der Business Ambition for 1.5°C-Kampagne angeschlossen, einer globalen Koalition von UN-Organisationen, Unternehmen und Industrievertretern, die vom UNGC angeführt wird.

„ABB will an ihren Standorten mit gutem Beispiel vorangehen“, wird Theodor Swedjemark, Chief Communications und Sustainability Officer von ABB, in der Mitteilung zitiert. „Die Bestätigung, dass unsere ambitionierten Ziele wissenschaftlich verifiziert sind, ist ein wichtiger Meilenstein für unser Unternehmen. Wir sind überzeugt, dass das Zusammenspiel von Technologie und Menschen eine wesentliche Voraussetzung dafür ist, Emissionen zu reduzieren und die weitere Erwärmung unseres Planeten zu verhindern.“ mm

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