ABB macht Schiffe umweltfreundlicher

06. Juni 2019 13:31

Zürich - Der Elektroantrieb Azipod von ABB soll Fähren jährliche Treibstoffkosten in der Höhe von 1,7 Millionen Dollar sparen. Ausserdem verursachen Schiffe mit dem Antrieb rund 10.000 Tonnen weniger CO2-Ausstoss. Dies belegt eine neue Studie.

Eine unabhängige Studie des Seefahrt-Beratungsunternehmens Deltamarin zeigt, dass die Azipod-Elektroantriebe von ABB besonders effizient sind. Demnach senkt das Antriebssystem für Fähren einerseits die Treibstoffkosten pro Schiff um jährlich bis zu 1,7 Millionen Dollar, heisst es in einer Mitteilung. Andererseits können Fähren damit pro Jahr rund 10.000 Tonnen an CO2-Emissionen einsparen. Das entspricht dem jährlichen CO2-Ausstoss von rund 2200 Personenkraftwagen.

ABB bringt im Juni seinen Elektroantrieb Azipod im mittleren Leistungsbereich auf den Markt. Mit hoher und niedriger Leistung sind die Antriebe bereits verfügbar. „Wir bauen unser Portfolio an elektrischen, digitalen und vernetzten Lösungen, die das Potenzial von Schiffen maximieren und letztendlich einen nachhaltigeren Betrieb ermöglichen, kontinuierlich aus”, sagt Peter Terwiesch, Präsident des ABB-Geschäftsbereichs Industrial Automation.

ABB wird der Mitteilung zufolge im kommenden Jahr etwa ein Azipod-Antriebssystem für ein mit Flüssigerdgas betriebenes Schiff der Viking Line liefern. Und auch die finnische Reederei Wasaline hat sich bei der Ausstattung einer vor kurzem in Auftrag gegebenen dualen, treibstoff- und batteriebetriebenen Fähre, die zwischen Schweden und Finnland verkehren wird, für einen Azipod-Antrieb entschieden. ssp

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