Aarauer Solarstrom kann noch gezeichnet werden

17. März 2020 14:29

Aarau - Für die bereits zweite gemeinschaftliche Photovoltaikanlage auf dem Dach der Werkhofhalle im Telli-Quartier stehen noch einige Beteiligungen zur Verfügung. Die erste Anlage hatte 2018 und 2019 mehr Strom als erwartet geliefert. Die zweite Anlage war Mitte 2019 in Betrieb gegangen.

Im Juli 2018 war auf dem Werkhofdach im Telli-Quartier die erste von Eniwa gemeinsam mit der Stadt Aarau realisierte gemeinschaftliche Solaranlage in Betrieb genommen worden. Über 100 Einwohner von Aarau hatten sich an ihr beteiligt. Dabei konnte für einen einmaligen Betrag von 1500 Franken das Recht auf mindestens 400 Kilowattstunden Solarstrom im Jahr für die nächsten 25 Jahre erworben werden.

Aufgrund des grossen Interesses hatten die Projektpartner eine zweite Anlage realisiert. Für die Mitte 2019 in Betrieb genommene Solaranlage könnten „aktuell noch wenige Beteiligungen gezeichnet werden“, informiert Eniwa in einer Mitteilung. Dabei sei es möglich, „dass die Solaranlage weit mehr Energie produziert, als die Mindestliefermenge“.

Die jeweils mehr produzierte Energie wird in dem Modell von Eniwa und der Stadt Aarau auf die Anteilseigner umgelegt. Im vergangenen Jahr hatten diese statt 400 Kilowattstunden jeweils 600 Kilowattstunden Solarstrom gutgeschrieben bekommen. Zusammen hatten die beiden Solaranlagen 2019 rund 220 Megawattstunden Sonnenenergie produziert. hs

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