Zusammenschluss der Standortförderungen nimmt Formen an

Bereits im vergangenen Monat hatte die SFL ihren Entschluss zu einem Zusammenschluss mit der Limmatstadt AG kommuniziert. Die in Zürich ansässige Limmatstadt AG verfolgt das Ziel, die Akteure der Region zu vernetzen und die Identifikation mit dem Limmattal zu stärken. Ein Zusammenschluss der beiden Organisationen könne Synergien bei der Förderung des Standorts Limmattal schaffen, schreibt die SFL nun in einer weiteren Mitteilung. Zudem schaffe er die Voraussetzungen, „die Standortförderung über die Kantonsgrenze hinaus wirkungsvoll zu gestalten“, heisst es dort weiter. 

Auf seiner Sitzung am Dienstag hat der Vorstand der SFL dabei das weitere Vorgehen im Fusionsprozess festgelegt. Beschlossen wurde die Einrichtung einer gemeinsamen Projektorganisation, in der „das künftige Leistungsangebot für Gemeinden und die Wirtschaft geklärt und die Fortführung wünschenswerter Aktivitäten der SFL definiert“ werden sollen, heisst es in der Mitteilung. Dabei soll sich der Wirkungskreis der neuen Organisation „vom Zürichsee bis zum Wasserschloss bei Turgi erstrecken“. Bisher sind in der SFL Schlieren, Dietikon, Urdorf, Oberengstringen, Geroldswil, Weiningen, Uitikon und Oetwil aktiv. 

Die SFL will die Öffentlichkeit kontinuierlich über die Fortschritte bei der Abwicklung des Zusammenschlusses informieren. Eine erste Zwischenberichterstattung ist für den Juni geplant. Das aktuelle Jahresprogramm der SFL bleibt von der Fusionsvorbereitung unberührt. hs