Twint hat in der Schweiz die Nase vorn

Digitale Bezahllösungen sind in der Schweiz noch wenig verbreitet. Twint schneidet aber besser ab als die Konkurrenz. Bild: Twint

Der unabhängige Vergleichsdienst Moneyland hat vom Marktforschungsinstitut GfK Switzerland eine repräsentative Umfrage zum Zahlungsverhalten der Schweizer durchführen lassen. Dafür wurden 1500 Personen in der Deutsch- und Westschweiz befragt, informiert Moneyland in der entsprechenden Mitteilung.

Den Ergebnissen zufolge bleibt Bargeld das wichtigste Zahlungsmittel der Schweizer. Nur 13,5 Prozent der Befragten können sich vorstellen, eventuell auf Scheine und Münzen zu verzichten. Auf dem zweiten Platz folgt die Kreditkarte, die für sieben von zehn Befragten eher bis ganz unverzichtbar ist. Auf Debitkarten könnten hingegen nur 46,5 Prozent der Befragten schwer verzichten. 

Am unteren Ende der Skala rangieren die digitalen Bezahllösungen und Kryptowährungen. Dabei wird die Schweizer Bezahllösung Twint von 9,5 Prozent der Befragten für unverzichtbar gehalten. Die Konkurrenten Apple Pay und Samsung Pay bringen es hingegen nur auf Werte von 6,5 beziehungsweise 4,0 Prozent. Auf das Bezahlen mit Bitcoin und andere Kryptowährungen wollen ganze 2,5 Prozent der Befragten nicht verzichten. 

Unterschiede im Zahlungsverhalten machten die Analysten hinsichtlich der Geschlechter, Altersgruppen und Regionen aus. So haben Westschweizer und Männer eine höhere Affinität zu Karten und mobilen Zahlungsmitteln als Deutschschweizer und Frauen. Erwartungsgemäss ist die  Popularität von Kartengeld, mobilen und digitalen Zahllösungen in den jüngeren Altersgruppen höher als bei Schweizern im fortgeschrittenen Alter. hs