Stadtrat stärkt Genossenschaftswohnungen

Laut eines Artikels der „Limmattaler Zeitung“ ist der Anteil an Genossenschaftswohnungen auf unter 10 Prozent gesunken. „Für eine Stadt ist ein Anteil von zwischen 15 und 20 Prozent wünschenswert“, wird Stadträtin Manuela Stiefel (FDP), die Finanz- und Liegenschaftsvorsteherin, in dem Artikel zitiert. Um die gemeinnützigen Bauträger zu stärken, hat der Stadtrat auch bereits entsprechende Massnahmen umgesetzt.

So hat er dem Gemeindeparlament die Ermächtigung beantragt, die Baurechtsverträge mit der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Limmattal für die Liegenschaften in der Kleinzelglistrasse und der Pflugstrasse anzupassen. Hintergrund ist, dass vor 2002 abgeschlossene Baurechtsverträge im Hinblick auf Fristen und Heimfallentschädigungen einen Nachteil für den Baurechtsnehmer darstellen. Gleichzeitig sollen diese Verträge bis 2053 verlängert werden. Damit soll dem Baurechtnehmer mehr Sicherheit im Hinblick auf anstehende Sanierungen gewährt werden. Bei acht weiteren Verträgen mit anderen Genossenschaften plant der Stadtrat ähnliche Anpassungen. jh