Rangierbahnhof Limmattal sollte zurückgebaut werden

Das überparteiliche Komitee Gateway so nicht! wehrt sich gegen den im Limmattal geplanten Umschlagterminal für den kombinierten Güterverkehr (Gateway), erläutert das Komitee in einer Mitteilung. Deswegen lehnt Gateway so nicht! auch die vom Bundesrat im Zusammenhang mit dem Ausbau der Bahninfrastruktur in den nächsten Jahren vorgeschlagenen Massnahmen zum Ausbau des Rangierbahnhofs Limmattal (RBL) ab. 

In seinem Beitrag zu den in der Vernehmlassung befindlichen Varianten zum Ausbauschritt der Bahninfrastruktur 2030/2035 fordert das Komitee, „am Standort des RBL auf alle geplanten Massnahmen zu verzichten“. Der RBL sei trotz eines Rekordhochs von rund 650.000 rangierten Wagen im abgelaufenen Jahr mit 35 Prozent nur sehr tief ausgelastet. Mit jeder Ausweitung der Lärmbelastung werde zudem „der Gütertransport auf der Schiene weiteren Rückhalt in der Bevölkerung verlieren“.  

Statt eines Ausbaus schlägt das Komitee vor, den RBL zu verkleinern oder sogar ganz aufzulösen. Die im Ausbauschritt Bahninfrastruktur 2030/2035 für die Kapazitätserweiterung des RBL geplanten Gelder sollten besser in eine neue SBB-Haltestelle Dietikon Silbern und die „prioritäre Realisierung der Güterumfahrungslinie Limmattal-Furttal“ investiert werden, heisst es in der Mitteilung. hs