Pregnolia bereitet Serienproduktion vor

Pregnolia, eine Ausgliederung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH), entwickelt ein Messgerät, das im Vergleich zu herkömmlichen Ultraschallmodellen eine zuverlässige Erkennung von Frühgeburtsrisiken bietet. Dabei misst eine Sonde die Festigkeit des Gebärmutterhalses. Wenn dieser zu weich ist, kann der Arzt rechtzeitig therapeutische Massnahmen einleiten. Dank der Innovation könnten über 80 Prozent der Frauen mit einem Frühgeburtsrisiko erkannt werden.

Sabrina Badir, Gründerin von Pregnolia, konnte in den vergangenen Jahren mehrere Investoren überzeugen. Nun ist sie laut einem Artikel im „Migros Magazin“ in ihre Heimatstadt Schlieren zurückgezogen. Dort tüftelt sie nun gemeinsam mit ihrem Team an ihrem Produkt. Bis Herbst 2018 soll die Sonde den Angaben zufolge durchgetestet und serienreif sein. „In der Schweiz arbeiten rund 1000 Gynäkologinnen und Gynäkologen. Unser Ziel ist es, jede Praxis mit unserem Gerät auszurüsten“, erklärt Badir im Artikel. ssp