Mineralölprodukte treiben Preise nach oben

Den Erhebungen des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge ist der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise im Januar gegenüber dem Dezember letzten Jahres um 0,3 Prozent auf den Stand von 102,2 Punkten gestiegen. Im Vergleich zum Januar 2017 legte der Index um 1,8 Prozent zu. Die Basis des Index war im Dezember 2015 mit 100 Punkten fixiert worden. 

Das Niveau der Produzentenpreise verzeichnete dabei eine Steigerung von 0,3 Prozent gegenüber dem vergangenen Dezember. Dieser Anstieg wird vom BFS insbesondere mit höheren Preisen für Schrott, Elektrizität und Mineralölprodukten erklärt. Auch die Preise für Metallprodukte, Gas, Uhren und medizinische Geräte in der Bestrahlungs- und Elektrotherapie zogen an. Im Jahresvergleich legte der Produzentenpreisindex um 0,5 Prozent zu. 

Beim Importpreisindex wurde im Vergleich zum Dezember 2017 ein Anstieg um 0,5 Prozent verzeichnet. Höhere Preise registrierte das BFS auch hier vor allem bei Mineralölprodukten. Daneben zogen auch die Preise für den Import von diversen Metallen und verschiedenen Metallprodukten sowie für Frischgemüse an. Computer, periphere Geräte sowie Mess- und Kontrollinstrumente konnten hingegen günstiger als im Vormonat importiert werden. Gegenüber dem Januar 2017 zog der Importpreisindex um 4,3 Prozent an. hs