Limmattaler Wirtschaft unterstützt Gesetzesänderungen

Um den Finanzhaushalt im Gleichgewicht zu halten, plant der Kanton Zürich die Einzahlungen in den kantonalen Verkehrsfonds für drei Jahre zu verringern und in den 18 Folgejahren schrittweise um die zurückbehaltenen Gelder aufzustocken. Industrie und Handelsverein Dietikon (IHV), Wirtschaftskammer Schlieren (WKS) und Gewerbeverband Limmattal (GVL) unterstützen diesen Entschluss, informieren die drei Limmattaler Wirtschaftsverbände in einer gemeinsamen Mitteilung. „Damit leistet auch der ÖV einen Beitrag zu gesunden Finanzen“, heisst es dort. Zudem sei der Fonds gut dotiert und somit kein Projekt im öffentlichen Personenverkehr gefährdet. 

Auch die geplante Änderung des Steuergesetzes findet die Zustimmung der Limmattaler Wirtschaft. Hier will der Kanton die Ungleichbehandlung kantonaler und ausserkantonaler Unternehmen bei der Verrechnung der Grundstücksgewinnsteuer abschaffen. In Zukunft sollen auch Zürcher Unternehmen aus Grundstückverkäufen resultierende Gewinne mit eventuellen Verlusten aus der geschäftlichen Tätigkeit verrechnen können. Damit würden „gleich lange Spiesse für Zürcher KMU“ geschaffen, schreiben die Wirtschaftsverbände. „Das ist nicht zuletzt wichtig für die KMU im Kanton Zürich, deren Position sich damit im interkantonalen Standortwettbewerb verbessert.“ hs