Innovation verbessert Entwicklungshilfe

Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) unterstrich im Rahmen ihrer Jahresmedienkonferenz die Bedeutung von Innovationen bei der Entwicklungshilfe. Die Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Forschung müsse neu definiert werden, schreibt sie in einer Medienmitteilung.

Die DEZA arbeitete bereits heute eng mit Schweizer Forschern und Institutionen zusammen. In einem Projekt setzt sie etwa auf neue Mechanismen in der Bildungsfinanzierung. Sie arbeitet weiter bei der Bekämpfung der Antibiotikaresistenz mit Forschern zusammen. Bei diesem Projekt helfen elektronische Algorithmen und ein Tablet bei der raschen Diagnose. Im Bereich Klimawandel kooperiert die DEZA zudem mit einer Forschergruppe, die einen neuen Zementtyp herstellen will, dessen Produktion im Vergleich zu herkömmlichem Zement 30 Prozent weniger CO2-Ausstoss verursacht.

Bei den Schwerpunkten der DEZA für das Jahr 2018 soll die Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen erneut eine wichtige Rolle spielen. ssp