ETH gründet Schule für Weiterbildung

Die neue Schule für Weiterbildung der ETH stellt unter anderem die Cybersicherheit ins Zentrum. Bild: Meinrad Schade/ETH Zürich

Aufgrund der Digitalisierung und des raschen technischen Wandels kommt dem lebenslangen Lernen eine immer grössere Bedeutung zu. Vor diesem Hintergrund lanciert die ETH die School for Continuing Education. Diese wird Weiterbildungsangebote in vier Teilbereichen anbieten. Dabei handelt es sich um Environment, Infrastructure & Architecture; Technology, Management & Innovation; Public Policy & Governance sowie Health, Life & Natural Science. Es werden auch gewisse bestehende Weiterbildungskurse der ETH in die neue Schule integriert.

Im Zentrum werden Themen wie Cybersicherheit und Data Science stehen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Insbesondere bei der Cybersicherheit sieht die ETH ein grosses Bedürfnis seitens der Wirtschaft. Generell will die ETH bei der Koordinierung der neuen Schule für Weiterbildung eng mit der Wirtschaft zusammenarbeiten. Die Weiterbildungskurse versucht sie zudem, soweit es geht zu personalisieren. So sollen Teilnehmende massgeschneiderte Studienpläne erhalten, welche ihre Praxiserfahrung und die Interessen der jeweiligen Arbeitgeber berücksichtigen.

„Weiterbildung ist eine wichtige Säule unseres Wissenstransfers“, lässt sich ETH-Präsident Lino Guzzella zitieren. „Die ETH trägt mit der neuen Schule sowohl dem Tempo wie auch der Tiefe der gesellschaftlichen Veränderungen Rechnung.“

Insgesamt werde nicht nur die Wirtschaft, sondern auch die ETH selber von der Weiterbildung profitieren. Dozierende werden etwa wertvolle Impulse aus der Berufspraxis erhalten, welche dann wieder in Lehre und Forschung einfliessen.

Auch Swissmem-Präsident Hans Hess war am Freitag bei der Neulancierung der School for Continuing Education anwesend. „Weiterbildung ist für jede Firma eine lohnende Investition. Wenn ich mir ansehe, auf welchem Niveau die ETH Zürich Weiterbildung anbieten kann, dann ist das bestimmt ein Gewinn für die Schweizer Wirtschaft und Industrie“, sagte er laut Mitteilung. ssp